Hey zusammen!
Ich sag mal ehrlich, bevor ich angefangen hab mich ernsthaft mit Investments zu beschäftigen musste ich erstmal lernen mein eigenes Geld zu überblicken. Und das war peinlicherweise gar nicht so selbstverständlich wie ich dachte
Wie ich es früher gemacht hab:
Gehalt kommt rein, Miete geht raus, und dann hab ich irgendwie bis zum Monatsende gewurstelt und mich gewundert warum am Ende nie was übrig war. Ich hatte keinen Plan, kein System, nix. Geld war einfach weg. Wofür genau? Keine Ahnung
Was mir wirklich geholfen hat:
Ich arbeite seit ein paar Jahren mit der 50-30-20 Regel als grobe Basis. Also 50% für feste Kosten wie Miete, Strom und Versicherungen, 30% für Lebenshaltung und Freizeit, und 20% direkt am Anfang des Monats wegsperren für Sparen und Investieren. Das Wichtigste dabei ist dass das Sparen sofort passiert wenn das Gehalt kommt, nicht am Ende vom Monat mit dem was übrig bleibt. Weil am Ende bleibt meistens nix übrig, das kennt ihr sicher
Ich hab mir außerdem drei verschiedene Konten eingerichtet. Eines für fixe Kosten, eines für den alltäglichen Kram und eines das ich mental als "nicht anfassen" Konto betrachte. Klingt aufwendig ist es aber nicht, einmal eingerichtet läuft das fast von selbst.
Dazu führ ich seit zwei Jahren ein simples Haushaltsbuch, nicht fancy, einfach eine Excel Tabelle. Ich trag jede Woche kurz ein was ich ausgegeben hab und in welche Kategorie es fällt. Nach einem Monat sieht man Muster die einen manchmal echt erschrecken. Bei mir wars damals Essen gehen und spontane Online Bestellungen die ich komplett unterschätzt hatte
Einmal im Jahr geh ich alle Abos und Versicherungen durch. Ich hab dabei schon Sachen gefunden die ich seit über einem Jahr nicht mehr genutzt hab und trotzdem brav bezahlt habe. Das summiert sich brutal wenn man es mal zusammenrechnet.
Und ein Notgroschen ist keine Option sondern Pflicht finde ich. Mindestens drei Nettogehälter auf einem separaten Konto das man im Alltag nicht sieht. Das gibt so eine Ruhe die man gar nicht beschreiben kann, gerade wenn mal unerwartet was kaputtgeht oder man den Job wechselt.
Jetzt bin ich aber neugierig wie ihr das handhabt! Habt ihr ein festes System oder macht ihr das eher nach Gefühl? Benutzt ihr Apps zum Tracken oder lieber old school mit Stift und Papier? Und was war bei euch der größte Aha Moment wenn es um eure eigenen Finanzen ging?
Freue mich auf eure Tipps und Erfahrungen!
Ich sag mal ehrlich, bevor ich angefangen hab mich ernsthaft mit Investments zu beschäftigen musste ich erstmal lernen mein eigenes Geld zu überblicken. Und das war peinlicherweise gar nicht so selbstverständlich wie ich dachte
Wie ich es früher gemacht hab:
Gehalt kommt rein, Miete geht raus, und dann hab ich irgendwie bis zum Monatsende gewurstelt und mich gewundert warum am Ende nie was übrig war. Ich hatte keinen Plan, kein System, nix. Geld war einfach weg. Wofür genau? Keine Ahnung
Was mir wirklich geholfen hat:
Ich arbeite seit ein paar Jahren mit der 50-30-20 Regel als grobe Basis. Also 50% für feste Kosten wie Miete, Strom und Versicherungen, 30% für Lebenshaltung und Freizeit, und 20% direkt am Anfang des Monats wegsperren für Sparen und Investieren. Das Wichtigste dabei ist dass das Sparen sofort passiert wenn das Gehalt kommt, nicht am Ende vom Monat mit dem was übrig bleibt. Weil am Ende bleibt meistens nix übrig, das kennt ihr sicher
Ich hab mir außerdem drei verschiedene Konten eingerichtet. Eines für fixe Kosten, eines für den alltäglichen Kram und eines das ich mental als "nicht anfassen" Konto betrachte. Klingt aufwendig ist es aber nicht, einmal eingerichtet läuft das fast von selbst.
Dazu führ ich seit zwei Jahren ein simples Haushaltsbuch, nicht fancy, einfach eine Excel Tabelle. Ich trag jede Woche kurz ein was ich ausgegeben hab und in welche Kategorie es fällt. Nach einem Monat sieht man Muster die einen manchmal echt erschrecken. Bei mir wars damals Essen gehen und spontane Online Bestellungen die ich komplett unterschätzt hatte
Einmal im Jahr geh ich alle Abos und Versicherungen durch. Ich hab dabei schon Sachen gefunden die ich seit über einem Jahr nicht mehr genutzt hab und trotzdem brav bezahlt habe. Das summiert sich brutal wenn man es mal zusammenrechnet.
Und ein Notgroschen ist keine Option sondern Pflicht finde ich. Mindestens drei Nettogehälter auf einem separaten Konto das man im Alltag nicht sieht. Das gibt so eine Ruhe die man gar nicht beschreiben kann, gerade wenn mal unerwartet was kaputtgeht oder man den Job wechselt.
Jetzt bin ich aber neugierig wie ihr das handhabt! Habt ihr ein festes System oder macht ihr das eher nach Gefühl? Benutzt ihr Apps zum Tracken oder lieber old school mit Stift und Papier? Und was war bei euch der größte Aha Moment wenn es um eure eigenen Finanzen ging?
Freue mich auf eure Tipps und Erfahrungen!