Kadda
New member
Hey zusammen 
Ich bin Kadda, 22, zweites Semester Kommunikationswissenschaft. Und ich schreib das hier weil es mich gerade ehrlich beschäftigt und ich nicht sicher bin ob meine Kommilitonen die richtigen sind um das mit ihnen zu diskutieren. Zu nah dran.
Ich hab Komwiss angefangen weil mich interessiert wie Kommunikation funktioniert, wie Bilder Geschichten erzählen, wie Information entsteht und was mit ihr passiert. Ich fotografiere Menschen auf der Straße, echte Momente, ungestellt. Und irgendwo darin steckt für mich die Idee was Journalismus eigentlich sein könnte.
Aber je mehr ich im Studium lerne desto mehr frage ich mich ob das was ich lerne und das was draußen tatsächlich passiert noch dasselbe ist.
Ich scroll täglich durch Nachrichtenfeeds und sehe Überschriften die so gebaut sind dass man klickt, nicht dass man versteht. Ich sehe Berichterstattung die Empörung produziert statt Einordnung. Ich sehe wie Geschwindigkeit wichtiger geworden ist als Genauigkeit weil wer zuerst postet gewinnt auch wenn er falsch liegt.
Und gleichzeitig gibt es Journalismus der mich wirklich beeindruckt. Lange Recherchen, mutige Berichterstattung, Dinge die ans Licht kommen weil jemand monatelang drangeblieben ist.
Aber der zweite Typ verschwindet gerade leise hinter dem ersten.
Also ich frag euch direkt: Vertraut ihr noch Medien? Und wenn ja welchen und warum? Und glaubt ihr dass guter Journalismus im Zeitalter von Social Media und Klickökonomie überhaupt noch eine Chance hat?
Ich bin Kadda, 22, zweites Semester Kommunikationswissenschaft. Und ich schreib das hier weil es mich gerade ehrlich beschäftigt und ich nicht sicher bin ob meine Kommilitonen die richtigen sind um das mit ihnen zu diskutieren. Zu nah dran.
Ich hab Komwiss angefangen weil mich interessiert wie Kommunikation funktioniert, wie Bilder Geschichten erzählen, wie Information entsteht und was mit ihr passiert. Ich fotografiere Menschen auf der Straße, echte Momente, ungestellt. Und irgendwo darin steckt für mich die Idee was Journalismus eigentlich sein könnte.
Aber je mehr ich im Studium lerne desto mehr frage ich mich ob das was ich lerne und das was draußen tatsächlich passiert noch dasselbe ist.
Ich scroll täglich durch Nachrichtenfeeds und sehe Überschriften die so gebaut sind dass man klickt, nicht dass man versteht. Ich sehe Berichterstattung die Empörung produziert statt Einordnung. Ich sehe wie Geschwindigkeit wichtiger geworden ist als Genauigkeit weil wer zuerst postet gewinnt auch wenn er falsch liegt.
Und gleichzeitig gibt es Journalismus der mich wirklich beeindruckt. Lange Recherchen, mutige Berichterstattung, Dinge die ans Licht kommen weil jemand monatelang drangeblieben ist.
Aber der zweite Typ verschwindet gerade leise hinter dem ersten.
Also ich frag euch direkt: Vertraut ihr noch Medien? Und wenn ja welchen und warum? Und glaubt ihr dass guter Journalismus im Zeitalter von Social Media und Klickökonomie überhaupt noch eine Chance hat?