schmidtanna086
New member
Okay ich erzähl euch mal was das ich eigentlich kaum laut sage 
Letzten Dienstag hab ich mein Handy aufgemacht, Instagram gecheckt, weggegegt, fünf Minuten später wieder aufgemacht und nochmal Instagram gecheckt. Obwohl sich null was verändert hatte. Ich hab das in dem Moment selbst beobachtet und dachte – was mach ich hier eigentlich gerade?
Ich bin Millenial, hab StudiVZ noch erlebt, war bei Facebook dabei als es noch cool war, und irgendwie bin ich jetzt hier – mit acht Apps auf dem Handy die alle meine Aufmerksamkeit wollen. Und ich geb sie ihnen. Täglich. Fast automatisch.
Was mich dabei am meisten beschäftigt ist nicht mal die Zeitverschwendung. Es ist dass ich manchmal nach einer Stunde Scrollen schlechter drauf bin als vorher. Nicht traurig, nicht wütend – einfach so ein leises, taubes Gefühl. Wie zu viel gegessen aber für die Seele. Kennt ihr das?
Ich hab letzten Sommer mal drei Wochen pausiert. Die ersten Tage waren ehrlich gesagt unangenehm – ich hab ständig reflexartig nach dem Handy gegriffen ohne zu wissen warum. Danach wurde es besser. Ich hab wieder Bücher gelesen, bin spazieren gegangen ohne Kopfhörer, hab Freunde angerufen statt ihre Stories zu liken.
Und dann hab ich Instagram wieder installiert.
Weil irgendwie doch was gefehlt hat. Ich bin heute noch nicht sicher ob das echte Verbindung war oder einfach nur Gewohnheit.
Wie ist das bei euch? Habt ihr einen Weg gefunden wirklich bewusst damit umzugehen – oder kämpft ihr auch noch?
Letzten Dienstag hab ich mein Handy aufgemacht, Instagram gecheckt, weggegegt, fünf Minuten später wieder aufgemacht und nochmal Instagram gecheckt. Obwohl sich null was verändert hatte. Ich hab das in dem Moment selbst beobachtet und dachte – was mach ich hier eigentlich gerade?
Ich bin Millenial, hab StudiVZ noch erlebt, war bei Facebook dabei als es noch cool war, und irgendwie bin ich jetzt hier – mit acht Apps auf dem Handy die alle meine Aufmerksamkeit wollen. Und ich geb sie ihnen. Täglich. Fast automatisch.
Was mich dabei am meisten beschäftigt ist nicht mal die Zeitverschwendung. Es ist dass ich manchmal nach einer Stunde Scrollen schlechter drauf bin als vorher. Nicht traurig, nicht wütend – einfach so ein leises, taubes Gefühl. Wie zu viel gegessen aber für die Seele. Kennt ihr das?
Ich hab letzten Sommer mal drei Wochen pausiert. Die ersten Tage waren ehrlich gesagt unangenehm – ich hab ständig reflexartig nach dem Handy gegriffen ohne zu wissen warum. Danach wurde es besser. Ich hab wieder Bücher gelesen, bin spazieren gegangen ohne Kopfhörer, hab Freunde angerufen statt ihre Stories zu liken.
Und dann hab ich Instagram wieder installiert.
Wie ist das bei euch? Habt ihr einen Weg gefunden wirklich bewusst damit umzugehen – oder kämpft ihr auch noch?