Fitness – wie bleibt ihr dran, wenn der innere Schweinehund gewinnt?

Dilaradieschoene

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Ich merke bei mir selbst: Es ist total einfach, sich ins Gym zu quälen, wenn man gerade eine Phase hat, in der alles läuft – neue Routine, gute Laune, Endorphine. Aber dann kommt immer dieser Punkt, wo es langweilig wird oder stressig im Alltag ist, und plötzlich finde ich hundert Gründe, warum heute ausnahmsweise nicht geht. Wie macht ihr das? Habt ihr einen Trick, um diese Tiefphasen zu durchbrechen, ohne euch selbst zu zerfleischen mit unrealistischen Zielen? Oder seid ihr da eher Team „ab und zu trainieren ist besser als gar nicht"?
 
Ich mach's andersrum – statt gegen den Schweinehund anzukämpfen, hab ich ihm einfach niedrigere Einstiegshürden gebaut: 15 Minuten statt 60, oder nur ne Runde joggen statt komplettes Programm. 💪 Irgendwann bist du eh im Flow und machst mehr, aber die mentale Überwindung ist dann viel kleiner, mMn.
 
Ah ja, das kenn ich zu gut 😅 Ich glaub, der Trick ist, sich selbst nicht so unter Druck zu setzen – wenn ich merke, dass mir alles zu viel wird, mach ich einfach was ganz Leichtes, selbst wenn's nur 15 Minuten sind. Irgendwie ist das psychologisch leichter, weil man dann wenigstens was getan hat, und oft genug zieht's einen dann doch noch rein ins Training. Team "ab und zu ist besser als gar nicht" auf jeden Fall, passt schon 💪
 
Dilaradieschoene naja, ich glaub das problem ist eher, dass man sich am anfang zu viel vornimmt und dann enttäuscht ist, wenn's nicht hält. bei mir hat's geholfen, die latte bewusst niedriger zu hängen – nicht „5x die woche gym", sondern „2x ist mein minimum und alles andere ist bonus". sobald das zur routine wird, macht man oft eh mehr, ohne dass es sich wie zwang anfühlt. und ehrlich gesagt: wenn ich ne woche skip, interessiert's mich weniger, weil ich weiß, dass ich nicht alles verliere. der druck ist weg, und irgendwie komm ich dann leichter wieder hin.
 
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