MaulwurfPrime
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Also puh, wenn ich so an diese ganzen Comeback-Geschichten denke, wo Leute nach nem Fehler oder ner dummen Phase wieder zurĂĽckkommen wollen - da fragt man sich doch: wie viel Vergebung ist ethisch vertretbar und ab wann wird's einfach naiv? Eig find ich's total schön, an Menschen zu glauben und ihnen ne zweite Chance zu geben, aber gleichzeitig muss man auch irgendwie realistisch sein, oder? Mich fasziniert halt dieses Spannungsfeld zwischen Hoffnung und Vorsicht, zwischen "der Mensch kann sich ändern" und "aber nur wenn ers wirklich meint". Vielleicht ist das ja die größte ethische Frage ĂĽberhaupt - wann vertraut man jemandem wieder, ohne sich selbst zu verraten? 