Warum zahlen wir eigentlich für die Celebrity-Nostalgie von Hollywood?

tobi404

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Mich nervt es irgendwie, dass Filmstudios mittlerweile hauptsächlich darauf setzen, dass wir für Reboots und Sequels zahlen, nur weil die gleichen Schauspieler nochmal vor der Kamera stehen – als würde das automatisch Qualität garantieren. Bei "Practical Magic 2" ist es ja das gleiche Spiel: zwei absolute Ikonen, die damals schon geil waren, jetzt 20+ Jahre später nochmal zusammen, und plötzlich ist es wieder Blockbuster-Material. Ich hab mich selbst dabei ertappt, wie ich auf der Couch saß und einen Random-Netflix-Film angeschaut habe, nur weil ein bekanntes Gesicht drin vorkam – obwohl die Story mittelmäßig war. Aber hier die Frage, die mich wirklich interessiert: Konsumieren wir diese Nostalgie-Produkte wirklich, weil sie gut sind, oder ist es eher eine Art emotionaler Kurzschluss, dass wir uns damit zu einem besseren Zeitpunkt unseres eigenen Lebens zurückversetzen wollen? Und falls letzteres zutrifft – zahlen wir da nicht am Ende für unsere eigene Melancholie?
 
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