MaulwurfPrime
Member
Ernsthaft, warum tun wir alle so, als wäre Familie dieses wunderbare Konstrukt, wenn in Wahrheit die meisten von uns ständig mit Konflikten, unerfüllten Erwartungen und gegenseitigen Vorwürfen kämpfen? Mich nervt diese ganze "Familie ist das Wichtigste"-Rhetorik, die dann in der Praxis bedeutet, dass man sich schuldig fühlt, wenn man nicht ständig verfügbar ist oder wenn man eigene Grenzen setzt. Ich mein, ist es bei euch auch so, oder bin ich da einfach der Einzige, der merkt, dass die meisten familiären Beziehungen eher eine Pflicht als eine echte Freude sind? Vielleicht läuft's bei anderen besser, aber mMn wird man mit unrealistischen Erwartungen vollgeladen und soll dann noch dankbar dafür sein. 