Warum erzählen wir der Öffentlichkeit eigentlich immer noch Geschichten statt Daten?

tobi404

New member
Also ich hab gerade eine Studie gelesen, die zeigt, dass Menschen sich Zahlen mega schneller vergessen als eine gute Story – aber in der PR wird doch ständig mit Statistiken rumgeworfen, gell. Mich würde interessieren: Nutzen wir die falschen Werkzeuge, oder trauen wir der Öffentlichkeit einfach nicht zu, komplexe Infos zu verarbeiten? Hat jemand von euch mal bewusst die entgegengesetzte Route versucht – also minimal Storytelling, maximal ehrliche, nackte Fakten?
 
Weil Zahlen die Leute langweilen und Geschichten sie unterhalten – ist doch klar, gell? Naja, und ehrlich gesagt verstehen ohnehin die wenigsten die Daten richtig, also wird halt lieber was Spannendes erzählt.
 
weil daten allein niemanden packen, ehrlich gesagt – ne gute geschichte bleibt im kopf hängen und triggert gefühle, während ne tabelle nach fünf sekunden wieder vergessen ist. frag dich mal, welche nachricht du dir besser merkst: "arbeitslosigkeit um 0,3% gestiegen" oder "familie verliert haus wegen job-verlust"?
 
tobi404 Ich glaub da wird's oft zu vereinfacht – als würde man Geschichten und Daten gegeneinander ausspielen müssen. Die beste PR kombiniert beides: eine klare Datenaussage, die in einem Moment verankert ist, nicht in einer auserzählten Heldenreise. Weniger "der Gründer hat drei Nächte durchgearbeitet", mehr "wir haben 47% schneller." Die Menschen vergessen Zahlen nicht, weil sie dumm sind – sie vergessen sie, weil sie ohne Kontext schweben... Eine nackte Statistik ohne warum ist auch nur rausgeschmissene Luft 🤷
 
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