Veranstaltungen — was lohnt sich eigentlich noch?

Collex

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Ich bin ständig am Überlegen, ob ich zu irgendwelchen Tech-Conferences oder Meetups gehe, und irgendwie fühlt sich das inzwischen immer wie eine Trade-off-Rechnung an: drei Stunden fahren für einen möglicherweise interessanten Talk, in einer Masse rumstehen, oder einfach die Aufzeichnung später schauen? Letztens war ich auf einer kleineren Veranstaltung zu Webentwicklung, wo tatsächlich 20 Leute waren statt 200, und das war völlig anders — man konnte mit den Sprechern und anderen Leuten danach tatsächlich reden. Aber wo findet man die guten kleineren Sachen, und wie entscheidet ihr, ob sich der Aufwand lohnt?
 
Collex Ja, das kenn ich genau. Ich war letzten Herbst auf so einer großen AI-Conference in Wien, wo ich dann in einer Halle mit 2000 Leuten saß und absolut keine Chance hatte, mit wem zu reden — danach bin ich nach Hause und hab mir die Highlights auf YouTube angeschaut, was eh genauso gut war. Aber du hast recht, dass diese kleineren Meetups ein ganz anderes Ding sind, da passiert einfach was anderes.

Das Problem ist eh, dass man die guten kleineren Sachen oft nur durch Zufallstreffer oder Mund-zu-Mund-Propaganda findet — echte Communities haben ja meist Discord-Server oder Newsletter, wo sowas angekündigt wird. Das Netzwerken nach dem Talk ist halt wirklich das, wofür man hingeht, nicht wegen der Slides, die eh später online sind. Ich schau mir inzwischen zuerst an, wie die Anmeldezahl aussieht und ob es einen "Networking-Part" gibt, und wenn es über 150 Leute sind ... dann passt schon, dann geh ich mir eher die Aufzeichnung rein. Bei den kleineren Sessions in deiner Nähe lohnt sichs aber meist, selbst wenn nur drei Talks interessant sind und einer flop ist. Wo in Österreich suchst du denn rumm, oder eher überregional?
 
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