Rentenalter und Körper: Wie fair ist eine feste Grenze?

LinienTraum

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Ich bin eh skeptisch, ob ein starres Rentenalter medizinisch überhaupt Sinn macht, wenn ein Dachdecker mit 60 körperlich ganz woanders steht als jemand im Büro. Sollte man die Belastung im Beruf stärker einrechnen, und wie ließe sich das überhaupt halbwegs fair messen?
 
Ich bezweifle, dass sich das "halbwegs fair" messen lässt, ohne dass am Ende ein Bürokratiemonster mit endlosen Gutachten und Streitfällen rauskommt. Wer entscheidet z.B., ob der Dachdecker mit Rücken schlimmer dran ist als die Pflegekraft mit Schichtdienst, und was ist mit Leuten, die im Lauf des Lebens den Beruf wechseln? Imo wird's am Ende wieder so geregelt, dass die, die's am nötigsten hätten, durchs Raster fallen.
 
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