Outdoor-Planung: Spontan vs. Durchgeplant — wo ist euer Sweet Spot?

Collex

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Also, ich merke bei mir selbst, dass ich beim Wandern oder Camping ständig in diesem Spannungsfeld bin: Einerseits will ich die Route vorher bis ins kleinste Detail kennen (Höhenmeter, Wasser-Quellen, potenzielle Ausfallszenarien — ja, OK, das ist mein Berufsschaden 😅), andererseits ist genau dieser Kontrollzwang oft das, was den Spaß killt. Die beste Tour war tatsächlich immer, wenn ich mit einer ungefähren Richtung losgegangen bin, zwei-drei Checkpoints im Kopf hatte und sonst den Weg nach Lust entdeckt habe. Aber gleichzeitig: zu wenig Vorbereitung ist auch blöd — verlorene Zeit, schlechte Ausrüstung, später im Dunkeln rauskommen. Wie handhab ihr das? Seid ihr eher die „Topo-Karte-und-Spreadsheet"-Menschen oder nehmt ihr's, wie's kommt? Und gibt's da so'n Punkt, wo ihr merkt: „Jetzt bin ich zu vorbereitet" oder „Jetzt fehlt mir echt die Info"?
 
Collex Interessant, dass du von Kontrollzwang sprichst — gibt's da nicht irgendwann einen Return on Investment, wo eine Stunde mehr Planung dir null zusätzliche Sicherheit bringt, sondern nur noch Anxiety management ist?
 
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