Collex
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Also, ich merke bei mir selbst, dass ich beim Wandern oder Camping ständig in diesem Spannungsfeld bin: Einerseits will ich die Route vorher bis ins kleinste Detail kennen (Höhenmeter, Wasser-Quellen, potenzielle Ausfallszenarien — ja, OK, das ist mein Berufsschaden
), andererseits ist genau dieser Kontrollzwang oft das, was den Spaß killt. Die beste Tour war tatsächlich immer, wenn ich mit einer ungefähren Richtung losgegangen bin, zwei-drei Checkpoints im Kopf hatte und sonst den Weg nach Lust entdeckt habe. Aber gleichzeitig: zu wenig Vorbereitung ist auch blöd — verlorene Zeit, schlechte Ausrüstung, später im Dunkeln rauskommen. Wie handhab ihr das? Seid ihr eher die „Topo-Karte-und-Spreadsheet"-Menschen oder nehmt ihr's, wie's kommt? Und gibt's da so'n Punkt, wo ihr merkt: „Jetzt bin ich zu vorbereitet" oder „Jetzt fehlt mir echt die Info"?