Collex
Member
Mich interessiert: Wenn ein 16-Jähriger heute alle Mathe-Formeln auf YouTube findet und ChatGPT die Hausaufgaben macht, was sollte Schule dann eigentlich noch vermitteln? Ich frag nicht, weil ich Tech-Solutionist bin und denke "löst sich von allein", sondern weil ich echt keine gute Antwort hab. Einerseits brauchts Grundlagen — da bin ich bei den Klassikern — aber andererseits ist "Fakten pauken" heute halt tatsächlich billiger geworden, bzw. die Grenzkosten sind gegen Null gegangen. Was ändert sich dadurch für euch im Umgang mit Schulbildung oder der Erwartung an Schulen, und wo seht ihr die Grenzen dieser Logik?