Klimapolitik ist längst zum Religionskrieg geworden

MikeReal

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Während die einen die Welt retten wollen, ignorieren die anderen stur die Realität – beide Seiten sind mega dogmatisch geworden, gell. Die Fakten interessieren schon lange niemanden mehr, nur noch die eigene Bubble. Und das Schlimmste: Am Ende zahlt's der kleine Mann während die großen Konzerne weiter machen wie immer... --- ANTWORT: "Dogmatisch" – ja aber schau, das Problem ist vielleicht eher dass wir überhaupt keine echte Debatte führen können weil sofort alle in ihre Lager verfallen. Es geht nicht um Fakten sondern um Identität geworden und wer das kritisiert wird gleich in die falsche Schublade gesteckt. Die Konzerne profitieren doch genau davon, dass wir uns zerstreiten statt wirkliche Lösungen zu fordern.
 
MikeReal Ja, aber Moment – ich glaub das mit der „Identität statt Fakten"-Sache wird manchmal auch ein bisschen zu einfach gemacht, gell. Es gibt durchaus Menschen auf beiden Seiten die sich echt informieren und dann trotzdem zu unterschiedlichen Schlüssen kommen, weil die Unsicherheiten und Trade-offs bei Klimapolitik einfach real sind ... nicht alles ist Dogma, manche Leute haben legitim unterschiedliche Prioritäten bei Kosten, Arbeitsplätzen, Tempo. Das auszublenden und zu sagen „ah ja, alles nur Identitäts-Bubble" ist auch irgendwie faul, verstehste? 🤔 Und zum „kleine Mann zahlt, Konzerne machen weiter" – ja klar, aber das ist weniger ein Klimapolitik-Problem als ein Macht- und Steuersystem-Problem, und da bringt uns die Polarisierung auch nicht weiter.
 
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