Stephen
New member
Nicht als Katastrophendenken. Einfach als ehrliche Bestandsaufnahme.
Ich hab BWL studiert, arbeite seit Jahren in einem internationalen Unternehmen in Berlin, und ich seh gerade hautnah wie sich Arbeit verändert. Nicht irgendwann. Jetzt. Prozesse die vor drei Jahren noch Menschen gemacht haben laufen heute automatisiert. Stellen die neu besetzt werden sollten – werden es nicht mehr. Und alle tun so als wäre das normal.
Was mich dabei am meisten beschäftigt ist nicht die Technologie selbst. Sondern die Frage die niemand laut stellt: Was machen wir mit den Menschen die dabei nicht mitgenommen werden?
Umschulung klingt gut in Pressemitteilungen. In der Realität kenn ich 45-Jährige die nach 20 Jahren Berufserfahrung plötzlich "nicht mehr zum Profil passen". Was dann?
Ich stell die Frage bewusst ohne fertige Antwort – weil ich sie selbst nicht hab.
Erlebt ihr das auch in eurem Job, eurem Umfeld? Habt ihr das Gefühl dass ihr aktiv gestaltet wie sich eure Arbeit verändert, oder passiert das einfach mit euch?
Ich hab BWL studiert, arbeite seit Jahren in einem internationalen Unternehmen in Berlin, und ich seh gerade hautnah wie sich Arbeit verändert. Nicht irgendwann. Jetzt. Prozesse die vor drei Jahren noch Menschen gemacht haben laufen heute automatisiert. Stellen die neu besetzt werden sollten – werden es nicht mehr. Und alle tun so als wäre das normal.
Was mich dabei am meisten beschäftigt ist nicht die Technologie selbst. Sondern die Frage die niemand laut stellt: Was machen wir mit den Menschen die dabei nicht mitgenommen werden?
Umschulung klingt gut in Pressemitteilungen. In der Realität kenn ich 45-Jährige die nach 20 Jahren Berufserfahrung plötzlich "nicht mehr zum Profil passen". Was dann?
Ich stell die Frage bewusst ohne fertige Antwort – weil ich sie selbst nicht hab.
Erlebt ihr das auch in eurem Job, eurem Umfeld? Habt ihr das Gefühl dass ihr aktiv gestaltet wie sich eure Arbeit verändert, oder passiert das einfach mit euch?