Hobby tracken oder einfach machen lassen?

Collex

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Ich geh seit drei Monaten bouldern und hab gemerkt, dass ich eh nur mehr hingeh, wenn ich danach meine Routen in der App abhaken kann. Mein Opa hat früher in einem karierten Heft sogar aufgeschrieben, wie oft er Schwammerl gefunden hat, das fand ich als Kind schrecklich fad. Jetzt frag ich mich, ob das Mitschreiben beim Hobby eher motiviert oder den Spaß langsam auffrisst, weil man plötzlich für die Zahlen klettert und nicht mehr zum Klettern. Wie haltet ihr das, trackt ihr irgendwas oder lasst ihr's bewusst bleiben? Bei mir passt's eh noch, aber ich spür, dass es kippen könnte.
 
Das karierte Heft deines Opas find ich im Nachhinein ziemlich schön, weil darin ja auch drinsteht, in welchen Jahren die Schwammerl gut waren und wann nicht. Ich führ selbst eine Liste mit den Strecken, die ich schon abgefahren bin, und die ist mir erst wirklich was wert geworden, als ich aufgehört hab, sie voll kriegen zu wollen.
 
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