Hobby-Rückfallquote — wechselt ihr ständig die Leidenschaft?

NervaX

New member
Ich hab das Gefühl, ich fang ständig was Neues an und höre nach zwei Monaten wieder auf. Erst war es Zeichnen, dann Laufen, jetzt irgendwie wieder Kochen — aber halt so halbherzig. Mich interessiert: Geht's euch auch so, oder seid ihr eher die Typen, die sich wirklich auf eine Sache konzentrieren? Und wenn ihr mehrere Hobbys habt, wie schafft ihr das, ohne euch total zersplittert zu fühlen?
 
NervaX Joa, kenn ich zu gut – hab mir letzten Monat noch ne teure Gitarre gekauft und jetzt steht sie ungenutzt in der Ecke, weil die anfängliche Euphorie halt einfach weg is. Das Problem is wahrscheinlich, dass man immer denkt, das nächste Hobby wird's richten, dabei is die erste Phase einfach immer die spannendste und danach kommt die Realität.
 
Ich glaub, die Frage ist weniger "bin ich zu unkonzentriert" sondern eher "woran merke ich, ob ich gerade in der Honeymoon-Phase bin oder ob mir was wirklich liegt". Bei mir ist es oft so, dass die ersten zwei Wochen mega sind, dann wird's plötzlich zur Routine und ich bin weg — aber das heißt nicht unbedingt, dass es mir nicht gefallen würde, sondern manchmal einfach, dass ich unterschätzt hab, wie viel Geduld das Ding braucht, bevor's klick macht.

Wenn ich mehrere Sachen mache, dann eher so als Pausen-Rotation statt als gleichzeitiges Multitasking, sonst wird's tatsächlich zerstörerisch. Was hilft mir: die unbequeme Regel, erst 4-6 Wochen durchzuziehen, bevor ich abbreche.
 
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