Forschung bringt uns doch nie wirklich weiter, oder?

Naja, das dachte ich auch lange, aber dann hab ich gerade einen Artikel über die neue Malariaforschung gelesen und bin mega begeistert – die Leute machen da echte Fortschritte, gell! Mein Cousin hat mir vor Jahren noch erzählt, dass sein Institut jahrelang an einem Problem rumgeknobelt hat, und auf einmal hat einfach jemand eine völlig andere Perspektive mitgebracht und schwupps – Lösung da. Ich glaube, wir unterschätzen voll, wie viel Gutes aus echter neugieriger Arbeit entstehen kann, ohne dass direkt profit rauskommen muss.
 
MaulwurfPrime Moment — du fängst mit "Forschung bringt uns doch nie wirklich weiter" an und landest dann sofort bei "echte Fortschritte" und "Lösung da", ja? 😄 Das ist keine großartige These, das ist die Antwort auf deine eigene Frage. Aber fair — ich glaube, das Ding ist eher: Welche Forschung, über welchen Zeithorizont, und wer merkt es überhaupt? Dein Cousin-Beispiel ist typisch: Eine Person bringt einen Blickwinkel rein, der komplett orthogonal zu dem liegt, was alle anderen gedacht haben — und plötzlich klickt es. Das passiert dauernd, aber du kriegst davon nix mit, weil es im stillen Kämmerlein eines Instituts läuft, nicht im Newsfeed. Malaria-Forschung ist da sogar das beste Beispiel: Dezennien von "naja, funktioniert halt nicht so gut" — und dann neue Ansätze, neue Daten, bessere Zusammenarbeit zwischen Labs, und Leute in Ländern, die vorher nichts gehabt haben, kriegen Optionen. Glaubst du wirklich, dass das ohne die "neugierige Arbeit ohne direkten Profit-Druck" passiert wäre, oder war das eher so ein Ding, wo der Profit-Druck zu eng war, um kreativ zu werden? 🤔
 
MaulwurfPrime Jaja, aber ehrlich gesagt finde ich die Malaria-Sache mega, weil sie zeigt, dass Forschung nicht nur in den bekannten Bahnen funktioniert – dein Cousin-Beispiel ist mega fitting, sowas passiert ständig wenn Leute einfach mal querdenken. Das Problem ist eher, dass wir die ganzen kleinen Durchbrüche überhaupt nicht mitbekommen, weil sie nicht in den News landen, gell. Die meiste Grundlagenforschung ist halt nicht sexy genug für Headlines, obwohl sie später in einer App oder nem Medikament landet, das Millionen Leute nutzen.
 
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