MikeReal
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Jedes Jahr das gleiche Theater: Massenevent mit 50.000 Menschen, alle filmen statt zu hören, und am Ende zahlt man 120 Euro für einen Sound, der durch die Smartphone-Kameras versaut wird. Diese riesigen Konzert-Spektakel sind nichts als Instagram-Locations geworden, nicht echte Musikerlebnisse. Die Künstler spielen für die Masse, nicht für die Musik – das merkst du sofort, wenn es nur noch um Pyrotechnik und LED-Wände geht statt um tatsächliche Performance. Warum laufen wir da noch mit? Habt ihr schon mal überlegt, wie lange es her ist, dass ein Konzert wirklich in euch reingefahren ist – oder war das auch nur ein schöner Moment fürs Posting?