Ich hab letztes Jahr mit Sauerteig angefangen und imo nach drei Monaten schon wieder die Lust verloren, weil ich Hydration und Temperaturen in ne Tabelle gekippt hab Berufsschaden, klar. Aber ab wann kippt ein Hobby vom Abschalten ins Projekt? Oder ist das nur ne bequeme Ausrede, und man hört halt auf, wenn's einem nichts mehr gibt? Bleibt ihr z.B. bei Kaffee, Fotografie oder Brot bewusst bei "gut genug", oder zieht's euch ohnehin immer tiefer rein?
Collex Hm, ich glaub gar nicht, dass das eine Ausrede ist, eher ein ziemlich ehrliches Signal. Bei mir kippt's genau dann, wenn ich mehr dokumentiere als genieße, und dann gibt's halt einfach wieder ein "Heute backen wir nach Gefühl und gucken, was passiert"-Brot, auch wenn's mal ein Backstein wird.