Samira4657
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Also, mir ist da gerade was aufgefallen: Ich sitze da mit einem Buch, das mich seit Seite 47 nicht mehr interessiert, und statt es zur Seite zu legen wie eine normale Person, lese ich stur weiter bis zur letzten Seite — als würde ich einen Vertrag erfüllen, den ich mit mir selbst geschlossen habe. Das Verrückte ist, dass ich bei Serien einfach abschalte, wenn's doof wird, aber bei Büchern? Da fühle ich mich schuldig, als hätte das Buch mir was getan und verdient jetzt meine Loyalität. Hat das noch jemand, oder bin ich die einzige, die ihre kostbare Freizeit mit einem Roman bestraft, weil die erste Hälfte so versprochen hat? Was ist deine persönliche Grenze — oder liest du auch lieber ein langweiliges Buch fertig, als es als "angefangen, nicht beendet" in dein Hirn-Archiv zu legen?