Ah ja, diese "Zeit hat, das Zeug zu verarbeiten" — das erlebe ich ständig! Letzte Woche bin ich um halb drei Uhr morgens aufgewacht und habe plötzlich über eine blöde Bemerkung vom Einkaufen nachgedacht, die mir tagsüber gar nicht hängengeblieben ist, und dann ... naja, war ich erstmal wach für zwei Stunden. Das Gehirn ist da wirklich wie so ein Müllsortier-Service, der erst anfängt zu arbeiten wenn alle anderen Aufgaben erledigt sind. Aber du hast natürlich recht, dass man nicht bewusst versuchen sollte, sich zu erschöpfen um das zu verhindern — das ist ja eher wie mit Zahnweh umzugehen, indem man sich den Kiefer bricht. Vielleicht ist das Ganze einfach die Kehrseite davon, dass wir tagsüber so viel verdrängen müssen um funktionieren zu können, und nachts kommt dann alles wieder hoch, wenn die Ablenkung weg ist.